Discovering Hygge with Högl

In Dänemark ist Hygge schon seit vorletztem Jahrhundert in Mode, nun hat der Trend, es sich „hyggelig“ zu machen, auch bei uns Einzug gehalten. Ich als Wintermuffel assoziierte dieses Phänomen bisher ja eher mit dem Versuch skandinavischer Möbelhäuser, uns den Winter mit Duftkerzen, Wolldecken und Kissen schmackhaft zu machen. Pappsüßer Glühwein und vier Monate lang Vanille- und Plätzchengeruch haben bei mir aber nie wirklich Hochstimmung hervorrufen können – der Winter ist einfach nicht meine Jahreszeit.

Meine Vorurteile bezüglich des (deutschen) Hygge-Konzepts konnte ich nun aber während einer Reise auf die Nordseeinsel Norderney auf den Prüfstand stellen, denn Högl Shoes lud mich und ein paar Bloggerkolleginnen – inzwischen fast schon Familie – ein, es uns ein paar Tage mit ihnen gemütlich zu machen und die neue Högl Schuhkollektion zu entdecken.

Zunächst muss man sagen, dass mir die Wetter-App Recht gab – angesagt waren Sturm und Regenschauer. Am Tag vor unserer Anreise waren sogar Flüge gestrichen und Fähren im Hafen liegen geblieben. Die Anreise war relativ lang und schauklig, und als wir die Insel betraten, wurden wir direkt von einem heftigen Regenschauer begrüßt. Dieser kam so überraschend schnell, wie er auch wieder verschwand. So ist es auf Norderney, erklärten uns die Gastgeber der Stadt. Ich mummelte mich erstmal fester in meinen Mantel.

Angekommen im Hotel Insel-Loft warf ich meine ersten Zweifel über Bord. Das Hotel ist ein Strandjuwel und ganz nach meinem Geschmack: alles ist hell, gemütlich, einladend – ja, Hygge eben. Wer es nicht weiß, „Hygge“ kommt aus dem Dänischen und Norwegischen und beschreibt das Gefühl von Geborgenheit und Wohlbefinden. Und genau das verspürte ich, als ich zusammen mit der Högl Family ein Gläschen Wein trinken und Schuhe auspacken durfte. Für den Abend war ein Dinner in der Weißen Düne geplant und so entschied ich mich für ein Paar Toffe-farbene Stiefel, die ich zu einem Wickelrock von Ganni mit warmem Rollkragenpulli kombinierte. Den Hut musste ich – zumindest vor der Türe – gut festhalten.

I AM WEARING:
GANNI SKIRT
H&M SWEATER
BAUM&PFERDGARTEN BELTBAG
HÖGL BOOTS

Am nächsten Morgen, wer hätte es gedacht – lockte uns die Sonne und ein strahlend blauer Himmel aus den Federn. Ich entschied mich für ein kariertes Kleid von Semi Couture, dazu eine warme Kunstfelljacke von Acne und meine absoluten Lieblings-Boots von Högl, die ich diesen Winter wohl nicht mehr ausziehen werde.

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg, die Insel zu entdecken. Man sagt den Norddeutschen ja oft nach, dass sie kühl seien, aber genau das Gegenteil war der Fall. Unser Reiseführer Ernie erzählte uns mit viel Herzblut und Witz von „seiner“ Ostfriesen-Insel und ich konnte spüren, dass es hier um etwas geht, was ich in der Stadt und auf meinen Reisen so oft vergesse: die Verbundenheit mit Mensch und Natur und eine innere Balance. Norderney ist Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, ein einzigartiges ökologisches System, das die UNESCO 2009 zum Weltnaturerbe gekürt hat. Der Schutz der Vegetation und Tierwelt hat auf der Insel höchste Priorität. Und so begann ich die Insel mit anderen Augen zu sehen. Plötzlich bemerkte ich, wie gut mir die Luft tat, das Rauschen des Meeres, die unendliche Weite des Strandes und der Sand, der unter meinen Stiefeln knirschte. Und wie schön es war, nach einem Spaziergang in den Dünen zurück ins Warme zu kommen, sich mit anderen Menschen stundenlang zu unterhalten und auszutauschen, und bewusst und gesund zu essen. Besonders gut gefiel mir das Konzept des hoteleigenen Restaurants „Esszimmer“, mit dem Motto „Essen bei Freunden“. Wir speisten an einer langen Tafel und durften jederzeit auf einen Plausch in der offenen Küche vorbeischauen. So machte Hygge für mich plötzlich einen ganz anderen Sinn. Sich einkuscheln, zusammensitzen, reden, während draußen der Wind pfeift und das Meer rauscht.

I AM WEARING:
DRESS SEMI COUTURE
HAT FRENCH CONNECTION
BELT FENDI
FAKE FUR JACKET ACNE
JEWELLERY MY·ELIZA
BOOTS HÖGL SHOES

Auf der Webseite der Stadt Norderney ist zu lesen: „Die Insel birgt Werte, die kein Geld der Welt bezahlen könnte. Wer kommt, fühlt den Puls der Gezeiten, wird Teil des Spiels der Elemente, spürt Demut, Freiheit, Nähe zu der Insel – und oft auch wieder zu sich selbst. Wer geht, weiß, dass er zurückkehren wird.“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

In Collaboration With Högl Shoes / Norderney Meine Insel

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